Artikel markiert ‘asatru’

Asatru Klangwerke sucht Grafiker

Das bekannte heidnische Plattenlabel “Asatru Klangwerke”, welches u.a. durch Veröffentlichungen von Bands wie Ivenberg, Urschrei, Skady, Waldschein oder auch Asenblut bekannt ist, gibt jungen Grafikern & Künstlern die Möglichkeit ihre Bekanntheit zu steigern.

So wurde folgender Aufruf auf der Seite des Labels veröffentlicht:

GRAFIKER UND DESIGNER AUFGEPASST !
Wir suchen nach Grafikern für die kreativer Gestaltung für unserer Produktionen.

In Zukunft möchten wir Designern die Möglichkeit geben, unsere CD Produktionen mit ihren eigenen Kreationen zu verzieren. Im Gegenzug drucken wir ihre Kontaktdaten (Email, Link, etc.) in der CD ab, wodurch sich der Bekanntheitsgrad dieser visuellen Künstler sicherlich bedeutend steigern wird. Selbstverständlich gibt es auch eine Frei-CD des jeweiligen Werkes.

Wer daran interessiert ist, der möge sich mit aussagekräftigen Referenzen bei epost(bei)asatru-klangwerke.com bewerben.

(bei) durch @-Zeichen ersetzten !

Eine tolle Idee, wie wir finden, wo beide Seiten profitieren werden.
Sind wir mal gespant, welche neue Künstler wir dadurch kennenlernen werden.

Aktuell arbeitet der RIGER-Frontmann, Ingo Tauer, als Cover-Künstler für Asatru Klangwerke, welcher das Cover des Albums “Aufbruch” der Band Asenblut zeichnete, sowie das komplette Artwork der kommenden Veröffentlichung von “Des Wolfes Zorn” der Band VARGRIMM anfertigte.

[Quelle: Asatru Klangwerke]

IVENBERG – Leben heisst Sterben CD Review

Wie fängt ein gutes Extrem-Metalalbum an? Richtig: Man legt das Scheibchen auf und fühlt sich sofort, als würden mehrere Vorschlaghämmer mit 180 bpm auf einen einprügeln. So passiert es auch bei IVENBERG aus Bayern. Brachial legen die Herren los und werfen einfach mal alles in den Topf, was irgendwie in die Fresse geht: Black Metal, Death Metal, Viking Metal, ja, sogar einen Funken Metalcore meine ich ab und an zu vernehmen. Unglücklich zusammengemischt wirkt da trotzdem nichts, im Gegenteil: Hier passt alles perfekt zusammen und erscheint als absolut homogene Einheit.

Und das ist fast schon erstaunlich, wenn man bedenkt, welche Zutaten sich hier die Klinke in die Hand geben: Da lugt eine beschwingte Viking-Melodie hervor, wird von frostigem Black Metal-Gedresche niedergemäht, das nach einem fiesen Tempowechsel auf ein mal zu einem packenden Death Metal-Groove wird und corige Stakkato-Spielereien offenbart, die jede Ansammlung von Metalheads zum Moshpit machen. Bravo!
Damit die Sache auch ja nicht langweilig wird, geizt die Band auch nicht mit coolen Breaks und Spielereien: Die altbewährte “Die rechte Gitarre spielt kurz alleine und dann prügeln wir alle zusammen los”-Technik kommt en masse zum Einsatz und langweilt trotzdem nicht, kleine Licks und rhythmisch punktgenau platzierte Pausen halten die Spannung permanent aufrecht, über fast thrashiges Geschredder legt sich eine ehrwürdige Sprechstimme.

Die Produktion kann sich sowieso hören lassen: Selten wurde mir bei einer so relativ unbekannten Band wie Ivenberg eine so fette und doch transparente Soundwand entgegengeblasen. Mit wie vielen Gitarren und Verzerrungen hier gearbeitet wurde, merkt man besonders dann, wenn eine Gitarre kurz einzeln spielt – ein Fest für jeden Tontechniker.

Auch recht hilfreich ist es, dass die Jungs ihre Instrumente hervorragend beherrschen. Besonders Schlagzeuger Besegra hat es mir angetan, der am laufenden Band brutale Doublebass-Salven abfeuert und auch mit fiesesten Breaks zurechtkommt. Vor allem im alles vernichtenden Titeltrack kommt sein Geknüppel zur Geltung, denn bei diesen rasenden Blastbeatattacken kann sich der Schlagzeuger nach Herzenslust austoben.
Dass die Band aber nicht nur auf die Fresse geben kann, sondern durchaus auch ein Händchen für die leiseren Töne hat, wird im Hit der Scheibe, „Das Tier“, eindrucksvoll bewiesen. Melancholische, aber doch Mut machende Akustikgitarrenakkorde mischen sich mit behutsamem Getrommel, fetten Rhythmusgitarren und dramatischen Leads; hymnische Black Metal-Riffs erheben sich majestätisch über einem fett marschierenden Midtempo, bei dem wirklich jeder Kopf mitnicken sollte.

Bei all der Klasse stört auch die relativ kurze Spielzeit von 39 Minuten nicht, denn in dieser Zeit verbrät die Band mehr Riffs und Ideen als andere Bands auf einem Doppelalbum – und das, ohne, dass das Gesamtwerk überladen, übertrieben verfrickelt oder chaotisch wirkt, nein, die Lieder sind trotz ihrer Komplexität eingängig und wirken wie aus einem Guss. Hier stimmt einfach alles, von der fetten Produktion bis zum Songwriting. Daumen hoch, weiter so!

Bewertung: 9/10 – metal1.info

Label: Asatru Klangwerke

Band: www.ivenberg.com


Nach oben

Ad Banner