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Weihnachtzeit – Metal Zeit! Konzerttipps Berlin – KW 50

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Metal & Rock Konzert Tipps Berlin – KW 49

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Das Jahr nähert sich langsam dem Finale und trotzdem wird es kein bisschen leiser in der Hauptstadt.
Auch diese Woche steht wieder einiges an Live Aktion auf dem Plan.
Hier eine Auswahl der von mir favorisierten Gigs:

Donnerstag, 08.12.2011

Da will man doch eigentlich nur in den C-Club, ehemals Columbiaclub Berlin.
Dort spielen auf dem Thrashfest 2011:

Sepultura, Exodus, Destruction, Heathen und Mortal Sin.

Beginnen soll es um 18 Uhr, dann werden sich wohl um 17 Uhr die Pforten zum Thrash Metal Event öffnen.*

Freitag, 09.12.2011

Wer Cover Versionen von z.B. Alice Cooper, AC/DC, Die Toten Hosen, Nightwish usw. mag, der sollte sich

Tara X

nicht entgehen lassen.
Diese Coverband tritt im Prenzlauer Berg auf – genauer: im Metal Rock Pub “Blackland”.
Ein weit gefächertes Metal und Rock Angebot erwartet euch mit der Band.
Einlass ab 19 Uhr und der Preis liegt sicher wieder so um die 5 Euro – das ist im Blackland ja immer human.*

Was dem Metal Fan das “Moshpit” ist dem Rock Fan das “Rock The Croud” Event im Underground Club K17 im Berliner Kiez Friedrichshain

Und auch dieses mal sind ganze 4 Bands am Start.

  • Insert Coin
  • Phuongstille
  • Last Doorway
  • Verse Of Noise

Das sollte doch für einen ausgewogen, rockigen Abend reichen!
Einlass ab 19 Uhr und der Eintritt beläuft sich auf 6 Euro.*

Samstag. 10.12.2011

Gerade in der Weihnachtzeit besinnen sich viele daran, dass es auch hilfsbedürftige Menschen gibt.
Das sollte man ausnutzen.

Das 3. Charity Konzert für das Kinder-Hospiz Bethel

findet im Metal Rock Pub “Blackland” statt.
Drei Bands und es wird moderiert von der lokalen Rock Prominenz Martin Kesici.
Für den guten Zweck zahlt ihr 7 Euro Eintritt und die Pforten öffnen sich um 19 Uhr.*
Da hat man dann was Gutes getan und noch schönen Live Rock und Metal auf die Ohren gekriegt – Also nichts wie hin!

Sonntag, 11.12.2011

Heavy Metal vom Feinsten!
Mittlerweile schon das 31. Jahr rocken

Grave Digger

die Bühnen der Welt – und das kein bisschen leiser.
Im Frühling traten sie schon einmal in Berlin auf, es scheint ihnen gefallen zu haben und so werden sie dieses mal im Underground Club K17 ihre “The Clan Will Rise Again” Show geben.
Als Support sind die Berliner Thunder And Lightning mit an Bord, die ja schon allein einen schön Gitarren-lastigen Metal spielen.
Einlass ab 19 Uhr und an der Abendkasse wird das Ticket 24 Euro kosten.*

Im Postbahnhof Berlin stehen die Fahnen – genauer: die Bier-Fahnen – auf Klamauk.
Fritz der Club lädt zu einen spaßigen, vorweihnachtlichen Umtrunk.

Was anderes wird es wohl nicht werden, wenn die Band J.B.O. spielt!

Wer hat nicht schon mal ein paar Bierchen gekippt und dabei sich von der schwarz-rosa Truppe bespaßen lassen?!
Und so wird es wohl auch auf der “Killer Tour 2011″ werden.
Einlass 19 Uhr – Beginn 19.30 Uhr. Soll wohl so um die 25 Euro kosten.*

Keep On Rockin´!

Ron

* Die Preis- und Zeitangaben sind mit besten Wissen- und Gewissen gemacht, aber ohne Gewähr!

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Ghost in Berlin – Live Review

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Ort: Berlin
Datum: 24.11.2011

Ab in den Club „Festsaal Kreuzberg“, von dem ich als Nicht – Berliner zuvor noch nicht mal was gehört hab. Durch einen Flyer auf das Konzert von GHOST aufmerksam geworden, ging es am 24.11. nach Feierabend dorthin. „Veranstaltungsort für Konzerte, … Familienfeiern“; es sollte eine solche Feier dann auch werden.
Ursprünglich las ich von GHOST und IN SOLITUDE. Draußen am Plakat stand dann auch noch INSENSE drauf. Erst mal rein und den Laden inspiziert – Echt coole Hütte. Nur das kleine Flaschenbier für Zwei-fünfzig passte nicht.

Einen Monat ist es noch hin, dann ist die Wintersonnenwende auch schon wieder vorbei und Tage werden länger.
Hier sollte aber erst mal der Abend lang werden.
Der Laden war ab Anfang an gut besucht, ich kannte jedoch nicht ein Gesicht dort.

Erste Band: INSENSE

Mit nem Glockenspiel als Intro ging es pünktlich los und die Leute machten auch sofort mit. Die Antwort kam prompt: „We are INSENSE from Oslo, Norway.“ und waren von Beginn an brutal, so Richtung Death Metal mit Hardcore. Ich kannte die Band zuvor nicht.
Hörte sich insgesamt gut an, aber nix Besonderes. Der Gesang war zu schwach. Zu wenig Resonanz. Wäre da nicht growlende Unterstützung vom Bass. Des Sängers bessere Seite: Clean Vocals.
Dann kam auch noch ein Pagan-mäßiges HEY HEY HEY rüber, was echt nicht passte und nicht hätte sein müssen.
Schnell vor Ende – nach nur zwanzig Minuten – noch Silberlinge und Shirts angepriesen und aus.
Ingesamt eher verhaltenes Interesse.


Weiter ging es mit IN SOLITUDE.

Diesmal kam das Intro mit hohem Frauengesang rüber (etwa wie ein Mädchen im Pionierlager in den 1970er Jahren – Räucherstäbchen und Co. ließen grüßen)
For You, und es ging los !
Der Sänger kam sicher grad von der Jagd in Berliner Parks und hatte nen Lux, oder Zobel, umgehängt. Gesangsmäßig kam der schon mal echt genial rüber, verstärkt durch erfolgreiche Ergänzung des Basser und des Gitarristen.
Es war ein hervorragendes Gitarrenspiel mit passender Unterstützung an den Fellen. Nur wird es schon eng, wenn die vier stehenden Musiker alle in der 1. Reihe auftreten wollen.
Matten schwingen auf der Bühne – sowie davor – ließ bei allen Beteiligten auf Gefallen schließen.
Wenn dann einer n Bierbecher auf die Bühne schmeißt, erntet er entzürnte Blicke und das Ding kommt zurück geflogen.

Rundrum engagierter Heavy Metal, fast vorgetragen wie die Hits dieser Welt.


Ja, aber warum waren wir hier? Klar, hier sollte es noch dieses Paradespiel schwedischer Musik geben – GHOST!

So ging es mit  Heavy Metal der anderen Art weiter.
Gehört hatte ich GHOST noch nicht, jedoch schon Etliches über sie gelesen. Hatte ja auch schon mal das Hammer of DOOM Festival auf´m Plan, wo sie letztes Jahr auftraten.

Heute: Geniales, mitreißendes Intro!
Und die Musiker kamen tatsächlich mit Maske und Kutte. Ich hätte es nicht geglaubt. Und dann dieses umgedrehte Keltenkreuz. Trage diese Dinger öfter, aber so hatte ich es noch nicht gesehen.
Orgel und Becken begannen eindrucksvoll. Ein majestätisch auftretender Sänger wurde mehr als bejubelt und Willkommen geheißen. Das Publikum machte sogleich und äußerst textsicher mit. Da konnte ich mich nur verstecken.

Die erste Reihe auf der Bühne wurde vom Gesang und der Gitarre dominiert. Der Rest drängelte sich hinten zusammen.
Chorales Wechselspiel: Zuhörer (und Mitsänger ) vs. Papa. Seine in die Höhe gestreckten, flehenden Hände gaben der Aussage der Texte dimensionierende Wirkung.
Die Übergänge zwischen den Liedern wirkten musisch wie Teufelsaustreibung.
Dann vernahm ich das Here Comes the Sun. Damit hätte ich als GHOST-Nicht-Kenner aber nicht gerechnet.
Schnell ein Bier geholt und weiterhin zu gehört und gesehen.
Die visuelle Wirkung war echt genial. Und ich Idiot hab nicht mal was zum Knipsen dabei.
Ich glaub in dem Laden gab es nicht einen Winkel, in dem die Leute von dieser – sehr erhaben vorgetragenen – Musik nicht begeistert waren.
Mit Ritual beschlossen GHOST ihr abendliches Zauberwerk – leider ohne Zugabe.

Es gab dann noch die Rotweinmesse; für mich jedoch noch´n Pils.
Die Scheibe “OPUS EPONYMOUS“  noch mitzunehmen, war für mich persönlich die Pflicht des Abends. Im Büro am nächsten Tag, ohne den Musikern zu zusehen, wirkte die Musik jedoch etwas lascher. Mehr Abstand eben. Persönlich sehe ich den Musikern auf der Bühne sehr gern zu. Bei GHOST ist das schon fast Pflicht.

Abschließend bleibt noch zu sagen:

Danke für diesen Abend! An alle – Musiker, Fans und Location!       

Gruß – Öko

 

Quelle des Ghostlogo: http://ghost-official.com/

 

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Metal, Rock und Punk – Konzertipps – KW47

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Stellt sich der November noch von seiner ruhigen Seite dar, geht´s an diesem Wochenende richtig rund in Berlins Veranstaltungsorten. Die Flagge steht auf HARD bis HEAVY!

Und das nicht nur in den großen Läden, nein auch in den Underground Clubs kann man ausgelassen rocken und headbangen.

Freitag, 25.11.2011

Für Fans gibt es da wohl nichts anderes als Rammstein in der O2 World Berlin.
Keine Ahnung ob es da noch Tickets für gibt, teuer sind sie ja so oder so.
Los geht es um 20 Uhr.*

Da gestalten sich die Preise im Underground Club K17 im Friedrichshain doch bei weiten angenehmer.
Angesagt sind drei Hardcore/Punk Bands:

  • Redflag
  • Madlocks
  • Lord James

Einlass ab 19 Uhr und der Eintritt beläuft sich auf  9 Euro.

Na dann viel Spaß beim Pogen!

Samstag, 26.11.2011

Für den geneigten Rocker wird, im Metal Rock Pub “Blackland” – Kiez Prenzlauer Berg – sein Bedürfnis nach Live Musik von zwei Bands befriedigt.

  • Ballerinas
  • The Kant

Gespielt wird Rock und was fürs Auge wird auch mit dabei sein, denn die Ballerinas sind 3 junge Damen – naja… vielleicht doch nicht so damenhaft.
Einlass um 19 Uhr und der Beginn ab 21. Der Eintritt wird sich sicher so um 5-8 Euro bewegen.* Das ist im Blackland ja immer sehr human.

Sonntag, 27.11.2011

Heavy Metal pur!

U.D.O. eröffnet ihre Deutschland Tour im C-Club Berlin – ehemals Columbiaclub.
Mit im Gepäck sind als Support Sister Sin und Sister.
Seit 1987 rocken Udo Dirkschneider und Band schon die Bühnen der Welt.
Echte Klassiker!
Einlass ab 19 Uhr – Beginn 20 Uhr.

Hier noch ein Link zu einer ZDF Sendung in der Stefan Kaufmann – der Gitarrist von U.D.O. – interviewt wird. Ab der 31. Minute wird das Video interessant.

Das sind meine Konzert Tipps für das Wochenende, auch wenn sicher noch weitere statt finden.

Keep On Rockin´!

 

* Die Preis- und Zeitangaben sind mit besten Wissen- und Gewissen gemacht, aber ohne Gewähr!

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Live Review – Stromgitarrenfest 2011 Berlin

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Brutz & Brakel, zwei Mitglieder der Death Metal Band Postmortem, sowie auch Betreiber der gleichnamigen Metal Kneipe im Berliner Kiez Friedrichshain, luden schon im Jahre 2010 zu einer Veranstaltung namens “Stromgitarrenfest”.
Auch in diesen Jahr fand sie Anfang November statt, genauer: am 11.11.2011 und am 12.11.2011.

Jetzt, wo die Tage kühler werden, freut man sich natürlich über ein Indoor Festival im kleinen Jugendclub Hof 23.
Dieser ist in Weißensee/Prenzlauer Berg gelegen und bietet im Saal ca. 400 – 450 Leuten Platz.

Leider kann ich – als Augen- und Ohrenzeuge – nur vom zweiten Tag berichten, aber dieser hatte es ja schon in sich.
6 Bands, von Death Metal, über Hardcore, Black Metal  bis hin zum Thrash und Doom Metal, war einiges dabei, was dem Metaller das Herz höher schlagen – und den Kopf zum Headbangen bringen – lässt!

Hier die Bandliste des 12.11.2011:

  • Maggots (GER)
  • All I’ve Got (GER)
  • Demogorgon (PL)
  • Fatal Embrace (GER)
  • Onheil (NL)
  • Asphyx (NL)

Um 18.30 war Einlass und der Hof 23 noch nicht gerade gut besucht. Rechtzeitig gegen 19.30 Uhr – sogar etwas früher – begann der Abend mit einer Berliner Combo namens:

Maggots

Anfänglich etwas zaghaft begrüßt legten sie mit ihren zügigen Death Metal den Grundstein zu einer vernünftigen Metal Party.
Der Sound hämmerte gut und es gab wenig Misstöne. Schade dass sich noch nicht mehr Fans anwesend waren, denn sie hatten schon mit der ersten Band was verpasst.
Okay, der Freitag soll ja auch gut und lang gewesen sein, da kommt man am nächsten Tag manchmal etwas schwer in die Puschen.

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Schöner Auftakt des Abend und gekonnte Spielweise an der Gitarre!
Die Pause konnte man an eine der zwei Theken verbringen und mit einem Krombacher – zum angenehmen Preis – den Regenwald retten.

All I’ve Got

Mit diesen jungen Burschen aus Berlin ging es weiter.
Sie sagten schon zum Anfang, dass sie sich – mit ihren Hardcore Punk – etwas von den anderen Bands des Abends unterscheiden.
Schnell und abwechslungsreich brachten sie ihre Songs rüber. Ging bei vielen ins Ohr und in den Nacken.
Langsam füllte sich auch der Saal.
Die Berliner sind ja zum Anfang immer etwas verhaltener und lassen auch einen respektablen Platz zum Bühnenrand.
Gut das die Band sich davon nicht einschüchtern ließ und sie ihre aktionsreiche Show sauber durch zogen!

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Machen auf jeden Fall Spaß!
Nach einer etwas längeren Pause betrat eine Death/Black Metal Combo aus dem Nachbarland Polen die Bühne:

Demogorgon

Vom Spiel her nicht übel, der Sound war auch gut und die Lichtanlage sorgte für tolle Effekte, aber irgendwie wollte der zündende Funke nicht überspringen.
Das ging nicht nur mir allein so, wie sich nach einer Mini-Umfrage heraus stellte. Etwas zu eintönig waren die ausgewählten Songs.
Lag vielleicht auch nur an der Band davor, die ja sehr abwechslungsreich war.

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Empfand ich eher als durchschnittlich, was man sicher mit einigen anderen Songs von ihnen wett machen kann.
Nach der Pause sollte es etwas schneller werden:

Fatal Embrace

Berliner Thrash Metal. Na sowas hört man auch mal gerne!
Und sie legten sich auch gut ins Zeug um die Leute davon zu überzeugen.
Druckvoll und schnell, so möchte man das hören! Da ist der Muskelkater im Genick doch vorprogrammiert!

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Schöne Aktion auf der Bühne und bei den Fans brach auch langsam das Eis.
Tolle Live Show der Band!

Also da hatte sich nun jeder ein Bierchen verdient. Der Saal war nun auch etwas gefüllt – so macht das Ganze doch gleich mehr Spaß.

Onheil

Nennen sich die Niederländer der nächsten Band. Black und Death Metal haben sie sich auf die Fahnen geschrieben.
Und von den Songs waren einige mehr als hörenswert.
Flotte Tempo Wechsel, jede Menge Bewegung auf der Bühne, und der gute Gesamtsound im Jugendclub Hof 23 – nicht zuletzt durch die gute Anlage des Veranstalters – machten diesen Akt der Metal Party, zu eins der Highlights des Abends.

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Ein gutes Live Erlebnis das man sich gerne in Erinnerung ruft!

Asphyx

Diese niederländische Gruppe sollte eigentlich jedem Death und Doom Metalfan bekannt sein.
Auch sie feierten 2007 eine Reunion und waren damit zurück auf den Konzertbühnen der Welt.
Ihr Sound und Stil ist immer noch der Gleiche. Und das ist auch verdammt gut so!

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Live geben sie alles und man muss schon aufpassen mal einen ruhigen Moment in ihren Auftritt zu finden, um mal ein nicht verwackeltes Foto zu schießen.
Es ging hart zur Sache und mit ein paar mehr Leute am Bühnenrand, wäre es noch zu einem schönen Moshpit gekommen. Man kann nicht alles haben.

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Und an dem Abend des Stromgitarrenfestes war die letzte Band auch gleichzeitig das Highlight schlechthin.
Sollte man erlebt haben!

Fazit des Abends:

Auch wenn man nur einen Abend mit gemacht hat, bleibt ein Grinsen auf dem Gesicht mit den Gedanken an eine Live-Show, wie man sie gerne erlebt:
Gute Bands, angenehme Preise – sowohl bei den Getränken, sowie auch für die Karten – und einem Klasse Sound mit gleichwertiger Lichtshow!

Danke an die Organisatoren und Veranstalter Brutz & Brakel, sowie dem Veranstaltungsort Jugendklub Hof 23

Bleibt nur noch eins zu sagen:
Stromgitarrenfest 2012 – ich freu mich jetzt schon drauf!

Keep On Rockin´!

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Heidenfest 2011 Extended in Berlin – Live Review

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Lange Schatten warf das Heidenfest 2011 mit der diesjährigen Besetzung  voraus.
Die Sonne setzte am Sonntag, den 02.10.2011 hingegen auf “volle Beleuchtung” und heizte schon in der Warteschlange ordentlich ein.
In Berlin lief schon seit Samstag das 3-Tage-Fest zum “Tag der Deutschen Einheit” und so war man auch irgendwie zufrieden das es nicht regnete.
Aber selbst wenn, hätte es bei Pagan Fans allen Grund zur Freude gegeben!
Ganze 9 Bands traten – in der Extended Version des Heidenfestes – auf und erfüllten den Saal des “Fritz – Der Club” im Postbahnhof Berlin.
 

  • Wintersun
  • Fintroll
  • Turisas
  • Alestorm
  • Dornenreich
  • Arkona
  • Trollfest
  • Todtgelichter
  • Skálmöld

Von Viking Metal bis hin zum Black Metal  kündigte das Lineup alles an, was das Herz des Pagan und Folk Metal Fans höher schlagen lässt.
Ob dem dann auch Genüge getan wurde, lest ihr in diesen Konzertbericht.

Sollte man mit einer negativen Sache beginnen?

Ja… muss man leider!
Laut Karte war der Einlass ab 13.15 Uhr – laut Internetseite des Fritzclubs – ab 14.30 Uhr.
Wäre auch alles kein Problem, wenn er denn wirklich um 14.30 statt gefunden hätte und das etwas zügiger!
Doch dank schlechter Einlass-Organisation bewegte sich lange gar nichts und selbst wer pünktlich angekommen war, hatte Schwierigkeiten die erste Band komplett zu hören.

 

Skálmöld

Diese hatten – wohl genau nach Zeitplan – um 15.15 Uhr angefangen zu spielen.
Schade das ich nur noch 2 Lieder von den mitreißenden Pagan Metal  der Isländer hören konnte!
Da schon einiges an Leuten vor der Bühne mit der Band feierte, war man – zu Recht – enttäuscht vom Veranstaltungsort und deren Einlass Organisation!
Genug des Ärgers, den fegten die Jungs von Skálmöld gleich aus dem Schädel.
Gute Bühnen Aktion und tolle Lieder – in schönster Viking Metal Tradition!

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Kurze Umräum-Phase, Zeit sich ein Bier zu holen, und schon ging es weiter mit der Black Metal Band – die nur auf den Extended Versionen des Heidenfestes spielten:

Todtgelichter

im Gegensatz zu vielen anderen Bands des Genres, tritt die Hamburger Gruppe ganz in weiss – wie die Müllerburschen – auf.
Was aber nicht ihre Musikausrichtung in Frage stellt!
Mit eher ruhigen Songs beginnend – steigerten sie sich in Tempo und Härte.
Und das kam gut bei den Metalheads an! Der Gesang wurde zwischen der Sängerin und zwei weiteren Bandmitgliedern aufgeteilt.
Zum Anfang leerte sich der Saal doch mehr als angenommen, aber nach den ersten Songs füllte er sich auch wieder rasch, was für die Band und ihren Auftritt spricht!
Sie werden sicherlich wieder nach Berlin kommen – war ja sowieso nicht das erste mal.

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So eingestimmt nahm man die kleine Pause gern noch mit, denn als nächstes war PARTY ON! angesagt.

Trollfest

Diese Burschen aus Norwegen machen richtig Spaß!
Der Sänger erschien im Bierflaschen-Kostüm und so legten sie auch gleich in “Trinkfest” Stimmung los.
Ihre Musik ist ja ein abgedrehter Mix aus Humppa, Folk, Metal und Wasweißich noch alles und diese wilde Stimmung bringen sie in ihrer Live Performance auch super rüber! Sie brachten sogar ein kleines Circle Pit in Gang.
Dazu kann man nur eins sagen:

Prost und Skol!

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Im Verlauf des Abends mischten sie sich noch unter´s Konzert Publikum und – da einige von ihnen auch deutsch sprechen – unterhielt ich mich kurz mit ihnen – Sehr sympathisch!
Kurze Erholungspause für die Klasse mit machenden Fans und dann ging es auf die nächste schnelle Fahrt!

Arkona

Seit einigen Jahren in der Folk Metal Szene schon sehr bekannt geworden – nicht nur durch die tolle Sängerin Masha – sondern auch durch Klasse Live Aktion – siehe Paganfest 2010 – zündeten die Russen wieder mal ein wahres musikalisches Feuerwerk!
Wie sie die Massen – mit ihren folkloristischen, sowie auch harten Metal – begeistern und selbst Leute, die sie nicht so kennen, mitreißen, ist immer wieder ein Erlebnis!
Diese Truppe MUSS man einfach mal LIVE gesehen und gehört haben!

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Apropos Paganfest 2010 – davon hatte ich noch ein Dorn im Ohr, bzw. im Gedächtnis.

Dornenreich

Nennen sich die Österreicher da so treffend. Und auch dieses Mal sorgten sie für einen aufgeräumten Saal.
Was sich auf ihren CDs im heimischen Player noch recht ordentlich anhört, wird im Live Paket leider nicht geliefert.
Es fehlte – wie schon 2010 – einfach der Druck und der Bass.
Nochmal: Eine Geige ersetzt diesen und eine Leadgitarre einfach nicht!

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Etwas Gutes hatte das Ganze. In der angeordneten Zwangspause für die Ohren traf ich die Burschen von Trollfest auf dem Hof!

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Im Gegensatz zum Einlass waren die Auftritte und Umräum-Phasen recht straff organisiert, was zwar die eine oder andere Zugabe verhindert, aber bei so einer langen Show und Feier, angebracht ist.
Und da war sie wieder, die Brise aus Salzwasser und Bier!

Alestorm

Entermesser klar und die Bier- und Rum-Flaschen geköpft!
Die schottische Antwort auf langweilige Piraten Filme und trockene Dinner Partys!
Live sind sie auf ihren Instrumenten ja immer noch ein Zacken schneller unterwegs, was aber der Begeisterung und der “Piraten Party” Stimmung in ihren Liedern keinen Abbruch macht!
Auf jeden Fall ein weiteres Highlight der Heidenfest Tour 2011 – und das ja nicht nur bei der Extended Version, wie sie in Berlin statt fand.

Party Pur – kann man dazu nur sagen!

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Turisas

Etwas episch und mystisch treten dagegen die Finnen in dieser Formation auf.
Ihre rot/schwarze Kriegsbemalung und der Geigen-lastige Viking Metal verfehlte seine Wirkung nicht.
Fan Gesänge und eifriges “mit klatschen” inklusive.

Durch Videos und den schlechten Live Mitschnitt vom Hellfest in Frankreich, war ich Anfangs etwas desinteressiert, aber konnte dann doch meine Meinung über Turisas - zum Guten hin – ändern und ihren Auftritt mit Begeisterung feiern.

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Live machen sie mit ihren Liedern doch Spaß – irgendwie die “Manowar” des Pagan Metal.
Jetzt wollen mich sicher einige überzeugte Fans kreuzigen… Kreuzigung ist doch Pillepalle!

Finntroll    

Die Flaggen auf “Schnelle Aktion” gedreht und in mystische Nebenschwaden gehüllt betraten die finnische Folk Metal Band die Bühne.
Als Vorreiter des Humppa Metal gebührend durchs Publikum empfangen, legten sie auch gleich – von “0 auf 100″ aus dem Stand – los.
Bühnen Aktion und ihre tollen neuen und alten Lieder überzeugten, nur der Sound kam etwas “verwaschen” rüber – dazu aber im Fazit mehr.
Es macht trotzdem immer wieder Spaß sie Live zu erleben, mit zu singen und zum tollen Viking Metal Headbangen.

Sollte man auf jeder Pagan Metal Party dabei haben!

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Eine etwas längere Pause wurde eingelegt, wohl den Fans etwas Ruhe vor der letzten Band zu gönnen. War ja auch bis dahin schon ein bewegungsreicher Abend und die anwesenden Metalheads machten auch immer toll mit!
So macht es für die Bands ja auch mehr Spaß als nur vor stumpf drein schauenden Holzfiguren zu spielen.

Wintersun

Nur auf dem Heidenfest der Extended Version zu hören – zum Glück war diesmal davon eine in Berlin – und auch ein krönender Abschluss für den Abend.
Ihre Lieder um Winter und Kälte heizten noch mal so richtig ein!
Melodisch/Episch, aber doch im Live Auftritt recht schnell präsentierten sich die Finnen.
Trotz der vergangenen Stunden zeigte das Publikum noch mal volle Begeisterung und bewegte sich bei fast allen Songs mit!

Einfach Klasse!

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Fazit des Heidenfest 2011 in Berlin

Bis auf das “Einlass-Debakel” war der Abend gut organisiert.
Ein großer Merchandise Stand, saubere Sanitär Anlagen und auch fürs leibliche Wohl – zwei Theken und ein Grillwagen – war gesorgt.
Nicht ganz billig, aber im normalen Rahmen.
Für den Preis von 35 Euro an der Abendkasse bekam man 9 Bands und die Volle Packung Pagan Metal geliefert – was den Obolus durchaus rechtfertigt.

Der Sound – darin liegt die Schwäche des Postbahnhofes.
Der kommt leider selten klar und richtig toll rüber – im günstigsten Fall “Mittelmäßig”.
Man kann nur hoffen, dass im nächsten Jahr genug Leute die Tickets ordern und das Heidenfest 2012 in einer größeren Location statt finden muss – Huxley´s Neue Welt – fällt mir da spontan ein. Da ist der Sound dann auf jeden Fall besser!

Trotz kleiner Schwächen wird niemand, der das Heidenfest 2011 in Berlin erlebt hat, mit einen schlechten Gefühl nach Haus gegangen sein!
Außer er hatte zuviel Bierchen beim feiern genossen.

Eine tolle Metal Party!

Auch mit 3 Bands weniger wird dem Metal Fan genug geboten und reichlich Gelegenheit fürs Headbangen, Mitsingen und Mitfeiern geboten!

Sollte die Tour bei euch in der Nähe statt finden: Geht hin und feiert kräftig mit!

Keep On Rockin´!

 

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Gamma Ray – Live – TV Aufzeichnung in Berlin

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Es geschehen noch Zeichen und Wunder!
Anders kann man die kurzfristige Meldung „Freier Eintritt beim Gamma Ray Konzert“ ja kaum deuten.
Vielleicht hatte ich es auch einfach zu spät, aber Dank StarFM Berlin, dann doch erfahren.

Am Sonntag, den 18.09.2011 wurde – im Zuge des Berlin LIVE Festivals – eine TV Aufzeichnung des Senders ZDFKultur gemacht. Als Veranstaltungsort wurde das „Trafo“ - ein großer Betonklotz in Berlin Mitte – gewählt.
Der Hauptakt des Abends war Gamma Ray, begleitet von den schwedischen Hard Rock und Metal Bands Bullet und Crucified Barbara.
Letztere bestehen – als eine der wenigen Combos – nur aus Mädeln.
Ob sich das Hingehen und schamlose Ausnutzen des freien Eintritts gelohnt hat, lest ihr in dieser Live Review:

Das Trafo hat man als Metal und Rock Fan irgendwie so gar nicht auf dem Zettel, wenn es um Live Konzerte geht.
Groß, kalt und eine triste, urbane Umgebung.
Die erste Etage wurde, für den TV Mitschnitt, mit drei Bühnen und einer fulminanten Lichtanlage ausgestattet. Von „zappenduster” bis „ich hab mir die Augen verblitzt“ war so jede Lichtstimmung möglich. Über den Bühnen war eine bewegliche Seilkamera  montiert, um das Publikum und die Bands aus allen Blickwinkeln einzufangen.
Kurz vor Beginn wurden die, leider doch nicht so zahlreichen, Fans aufgefordert sich  – weg vom überteuerten Bierstand – zu den Bühnen zu begeben. Um 21 Uhr ließen sich auch die Combos des Abends auf ihren Podesten sehen. Die Aufteilung seht ihr in der Info-Grafik:

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Der Bühnen im Karree angeordnet, erlebt man auch nicht oft.
Und genau das sorgte für ein außergewöhnliches Erlebnis!
Die Gruppen spielten nicht strikt hintereinander, sondern immer abwechselnd ihre Songs.
Moderiert wurde von der ZDFKultur Mitarbeiterin Silke Super, welche schon in der „Wacken Live 2011″ TV Show zu sehen war.

Angefangen mit Bullet

die eine tolle Show hin legten und einen guten Einstieg in den Abend gaben.
Mitreißende Songs im schnellen Hard Rock und Heavy Metal Bereich. Der Gesang erinnert etwas an den AC DC Sänger Brain Johnson, was ja nichts schlechtes verheißt.

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Zwei Lieder und schon ging es weiter mit der anderen schwedischen Band:

Crucified Barbara

Nicht nur ein Blickfang für die Zuschauer – und geneigten Zuschauerinnen – wussten die jungen Damen auch mit ihren Instrumenten umzugehen.
Nur konnten sie das Publikum nicht ganz so mitreißen. Vielleicht war die Songauswahl etwas zu ruhig. Da wären schnellere Lieder sicher angebrachter gewesen.

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Denn für die genialen Balladen Abschnitte konnte es an diesen Abend nur eine Band geben:

Gamma Ray

Schon bei der kurzen Einleitung umjubelt. legten sie mit dem Intro „Illuminati“ auch gleich los und hatten die Metalheads auch sofort in der Hand.
Gefolgt von “Rebellion in Dreamland ” vom „Land of the Free“  Album, war schon ihr erster, kurzer Auftritt ein Erfolg.

Bang Your Head!

Und das leider bei mittelmäßigem Sound.
Dass lag natürlich an der Umgebung, welche vom Sänger Kai Hansen nicht umsonst als „Hall-Hölle“ bezeichnet wurde!
Was für Musikrichtungen, in denen es nur auf dumpfen Gleichklang der Bässe an kommt, egal ist, kann für den Heavy Metal Sound – gerade in so genialer Gamma Ray Spielweise – ein wahrer Albtraum sein.
Da hatten sie sicher einiges an Soundcheck Arbeit zu leisten, um doch noch halbwegs gut rüber zu kommen.

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Begleitet wurden die Auftritte mit kurzen Interviews der Bands durch die Moderatorin. Das kam bei einigen Fans nicht so gut an, aber war auch nicht extrem störend und durchaus informativ.

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Ein tollen Effekt gab es noch, als die zwei gegenüberliegenden Combos - Crucified Barbara und Bullet - zusammen ein Lied spielten. Stereo – der Raumklang, sozusagen.
Als „einzigartiges Event“ wurde zum Schluss der Auftritt aller drei Musikgruppen propagiert, die zusammen „I want out!“ von Helloween spielen sollten.
Tatsächlich war es aber nur Gamma Ray die spielten und beim Refrain von den anderen begleitet wurden.
Ok, das machen Fans ja ständig, also nicht soooo spektakulär, wie angepriesen. Aber trotzdem ein toller Song den Kai Hansen ja schon zu seiner Helloween Zeit sang.

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Fazit des Abends:

Recht kurz, da schon nach nicht einmal 2 Stunden vorbei.
Tolle Bands mit guten bis super Liedern, bei – Location-bedingten – mittelmäßigen Soundgenuss.
Für „Freier Eintritt“ und der außergewöhnlichen Bühnenaufteilung:

Zwei enthusiastisch erhobene Daumen!

Ach ja, zu sehen ist dieser Mitschnitt erst im Jahre 2012, am 07. Januar um 21.00 Uhr auf dem Sender ZDFkultur.
Solltet ihr den – nach „Wacken Live“ – aus der Senderliste gelöscht haben, bleibt genügend Zeit ihn wieder zu finden.

Keep On Rockin´ !

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Moonspell – Dark Music im Stream

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Das ist doch auch mal ein nettes Angebot!

Die Portugiesen der Gothic Metal Band stellen 9 Songs ins Netz.
Und diese haben es in sich – von „melodisch“ bis „zügig hart” ist alles dabei.
So kennt und liebt man sie.

Wem diese Combo noch nichts sagt – eigentlich kaum zu glauben – der sollte unbedingt mal rein hören!

So gewinnt man Fans!

Der Stream:

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Stream- und Codequelle: http://www.reverbnation.com/(2011)
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Die Metallischen Rückkehrer – Live Review

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Unvoreingenommen und Tolerant – So sollte man in seinen Musikgeschmack sein.
Stimmt! Bin ich auch!
Zumindest solange es sich um Metal und Rock dreht.

Getreu dem Motto ging es am Samstag, den 03.09.2011 zum Metal Rock Pub „Blackland“ im Kiez Prenzlauer Berg, Berlin.
Dort waren Die Metallischen Rückkehrer angesagt – ein Konzert zum zwanzigjährigen Bestehen.
Ihr Drummer arbeitet im Pub und hatte den Gig mit auf die Beine gestellt.

Dank der BVG etwas zu spät, konnte ich von der Vorband nur noch 3 Titel hören. Dabei waren die mit ihrem Sound genau auf meiner Wellenlänge.
Leider konnte ich auch nicht mehr den Namen der Band heraus finden, nur das sie aus Stralsund kommen.
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Nach kurzer Umräum-Pause ging es auch mit dem Hauptakt des Abends los.
Da kommt dann „Unvoreingenommen“ ins Spiel.
Selbst hatte ich von ihnen noch nichts weiter gehört, bis auf das sie einige Titel covern.
Für eine gute Live Party sicher nicht das Schlechteste.
Das Publikum setzte sich – schätzungsweise – zu einem Drittel aus Verwandten und Bekannten der Band zusammen, was die fröhliche Stimmung aber nicht dämpfte.
Kein Blutvergießen und Geschrei, wie auf Hochzeiten!

Eröffnet wurde mit einem Dudelsack Solo des Gitarristen Udo.
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Dieser beeindruckte im Laufe des Abends durch seine gekonnte Spielweise auf der Gitarre.

Anfänglichst noch etwas in Richtung „Deutscher Hard Rock“ – ála Dimple Minds und Co. - später dann doch etwas zügiger mit Covern von Metallica, Manowar etc. brachten sie ihre Spielfreude gut rüber und rissen die Zuhörer mit.
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PARTY ON!

Die Cover wurden zum Großteil mit deutschen Texten versehen.
Ihre eigenen Lieder gingen auch schnell ins Ohr und wußten zu begeistern.
Noch abwechlungsreicher wurde der Auftritt durch einen Gastsänger  – ehemaliges Bandmitglied – und einen befreundeten Gitarristen.
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Das Beste: Die Metallischen Rückkehrer spielten ca. zwei Stunden durch – kleinere Päuschen für Unterhaltungen mit den Gästen und „Kehlen befeuchten“ nicht mit gerechnet.

Nur eine Bitte: Summt doch einfach bei der „Battle Hymn“ den langsamen Part!
Das schont die Stimme und die Ohren!

Fazit des Abends:

Wer sich durch ein paar Cover nicht verschrecken lässt, für den geben Die Metallischen Rückkehrer einen tollen Live Auftritt und eine stimmungsvolle Mischung an Songs zum Besten!
Der Sound im Blackland ist – durch die rustikale Einrichtung, das familiäre Ambiente und, nicht zu vergessen, die gute Anlage – super und selten mit Misstönen unterlegt.

Eine Tolle Metal und Rock Party!

Wäre doch wirklich schade, wenn sich die Band zur Ruhe setzt!

Bleibt dem Motto treu:
Keep On Rockin´ !

 

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Disbelief + Support – Konzertbericht aus dem K17 Berlin

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Erster September 2011 – meteorologischer Herbstanfang – ein kühler Tag in Berlin.

Was kann man gegen die aufsteigenden Kälte in den Knochen tun?

  1. Mit Oma einen leckeren Kamillentee schlürfen?
  2. Mit Mutti warme Socken einkaufen gehen?
  3. Mit Vati einen seiner versteckten Schnäpse im Keller süffeln?

Das Dritte klingt immer noch am angenehmsten, aber noch besser ist es den Abend bei einen Death Metal Konzert mit coolen Bands verbringen und zu harten Gitarrensound moshen – bis der Arzt kommt – und auch wieder geht!

Und genau so eines sollte im Underground-Club K17 statt finden.
Angesagt waren vier Bands:

Leider stellte sich im Verlaufe des Abends heraus, dass die französischen Alt Death Metaller Loudblast nicht auftreten. Schade eigentlich!

Gut, Mehr Zeit für die verbleibenden Combos ihr Können unter Beweis zu stellen.
Los ging es auch pünktlich um 20 Uhr mit den jungen Berlinern:

Lost Wisdom

Sie waren mir schon 2010 von einem Moshpit in guter Erinnerung geblieben und frischten den Eindruck wieder auf.
Ihre Interaktion mit dem Publikum – „Rückt mal alle ein Stück näher“ – ließ den Saal auch etwas gefüllter erscheinen.
Bei einen Song gab es auch ein tolles Gitarrensolo, welches nur niemand hörte! Kabel nicht im Verstärker! Live pur!
Ihre Musik ist etwas gemischt. Da kommt zum Death Metal eine Brise Pagan Metal hinzu.
Mir gefällt sowas, aber sture Death Metaller könnte es missfallen.
Gute Bühnen Aktion und gute Lieder bestätigen das sie auf dem richtigen Weg sind.

Weiter so!

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Kurze Pause für einen heißen Tee – oder ein kühles Bier – und weiter ging es mit:

Fallen Saints

Wer den Midtempo Death bevorzugt, ist etwas fehl am Platz bei ihnen.
Da geht es doch eher zügig voran und lässt nicht allzu viel Zeit zum ausruhen!
Der Sänger ging einen anderen Weg. Statt die Fans zu bitten, näher heran zu treten, nutzte er einfach den Platz, sprang von der Bühne und moshte mit ihnen!
Einfach herrlich solch Interaktion mit dem Publikum! Das ist Aktion pur die man bei einem Live Konzert erleben möchte!

Der Sound und die Lieder ließen einen schon fast automatisch Headbangen.

Genügend Zeit zum spielen blieb ihnen ja – „Dank“ des Wegfall´s von Loudblast.

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Nach dem tollen Auftritt sollte man auf jeden Fall eine Abkühlung brauchen, trotz der Wetterlage.
Es wurde noch etwas völler im Saal, denn der Hauptakt des Abends lockte auch Leute hervor, die sich nicht mit Vorbands abgeben wollen:

Disbelief

Seit 1990 in wechselnder Formation bestehend, haben sie ja schon in der Glanzzeit des Death Metal – die 90er Jahre – gewirkt und sind auch kein bisschen leiser.
Die Hessen lassen es wirklich krachen!
Abwechlungsreiche Songs, geniale Bühnen Aktion – da war niemand angeschraubt – und die lange Erfahrung der Band, verhalfen dem Gig zum Prädikat „Besonders Empfehlenswert“!

Sollte man auf jeden Fall mal erlebt haben!

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Fazit des Abends

Das Loudblast nicht aufgetreten sind, war schon ein kleiner Dämpfer, aber die längere Spielzeit wurde von den Bands auch genutzt, und nicht einfach in längeren Soundcheck Orgien umgesetzt.
Der Sound war gut – für nicht eingesteckte und zu kurze Kabel konnte ja die Crew nichts – und somit auch einen anerkennenden, erhobenen Daumen für die Männer am Mischpult!
Etwas mehr Publikum wäre schön gewesen.
Die waren wohl alle noch vom Vorabend down. Es spielten Gorgasm und Support am gleichen Ort.

Coole Show mit Harten Sound!
Keep On Rockin !

Den Extra Preis für „Das Schuhwerk des Abends“ gewann eine junge Dame vor mir:

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