Eluveitie – Video "Havoc" – Headliner Paganfest Tour 2012
- Februar 11th Februar 2012
- vonDexterfoxy
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Das Jahr nähert sich langsam dem Finale und trotzdem wird es kein bisschen leiser in der Hauptstadt.
Auch diese Woche steht wieder einiges an Live Aktion auf dem Plan.
Hier eine Auswahl der von mir favorisierten Gigs:
Da will man doch eigentlich nur in den C-Club, ehemals Columbiaclub Berlin.
Dort spielen auf dem Thrashfest 2011:
Beginnen soll es um 18 Uhr, dann werden sich wohl um 17 Uhr die Pforten zum Thrash Metal Event öffnen.*
Wer Cover Versionen von z.B. Alice Cooper, AC/DC, Die Toten Hosen, Nightwish usw. mag, der sollte sich
nicht entgehen lassen.
Diese Coverband tritt im Prenzlauer Berg auf – genauer: im Metal Rock Pub “Blackland”.
Ein weit gefächertes Metal und Rock Angebot erwartet euch mit der Band.
Einlass ab 19 Uhr und der Preis liegt sicher wieder so um die 5 Euro – das ist im Blackland ja immer human.*
Was dem Metal Fan das “Moshpit” ist dem Rock Fan das “Rock The Croud” Event im Underground Club K17 im Berliner Kiez Friedrichshain
Und auch dieses mal sind ganze 4 Bands am Start.
Das sollte doch für einen ausgewogen, rockigen Abend reichen!
Einlass ab 19 Uhr und der Eintritt beläuft sich auf 6 Euro.*
Gerade in der Weihnachtzeit besinnen sich viele daran, dass es auch hilfsbedürftige Menschen gibt.
Das sollte man ausnutzen.
findet im Metal Rock Pub “Blackland” statt.
Drei Bands und es wird moderiert von der lokalen Rock Prominenz Martin Kesici.
Für den guten Zweck zahlt ihr 7 Euro Eintritt und die Pforten öffnen sich um 19 Uhr.*
Da hat man dann was Gutes getan und noch schönen Live Rock und Metal auf die Ohren gekriegt – Also nichts wie hin!
Heavy Metal vom Feinsten!
Mittlerweile schon das 31. Jahr rocken
die Bühnen der Welt – und das kein bisschen leiser.
Im Frühling traten sie schon einmal in Berlin auf, es scheint ihnen gefallen zu haben und so werden sie dieses mal im Underground Club K17 ihre “The Clan Will Rise Again” Show geben.
Als Support sind die Berliner Thunder And Lightning mit an Bord, die ja schon allein einen schön Gitarren-lastigen Metal spielen.
Einlass ab 19 Uhr und an der Abendkasse wird das Ticket 24 Euro kosten.*
Im Postbahnhof Berlin stehen die Fahnen – genauer: die Bier-Fahnen – auf Klamauk.
Fritz der Club lädt zu einen spaßigen, vorweihnachtlichen Umtrunk.
Wer hat nicht schon mal ein paar Bierchen gekippt und dabei sich von der schwarz-rosa Truppe bespaßen lassen?!
Und so wird es wohl auch auf der “Killer Tour 2011″ werden.
Einlass 19 Uhr – Beginn 19.30 Uhr. Soll wohl so um die 25 Euro kosten.*
Keep On Rockin´!
Ron
* Die Preis- und Zeitangaben sind mit besten Wissen- und Gewissen gemacht, aber ohne Gewähr!

Ort: Berlin
Datum: 24.11.2011
Ab in den Club „Festsaal Kreuzberg“, von dem ich als Nicht – Berliner zuvor noch nicht mal was gehört hab. Durch einen Flyer auf das Konzert von GHOST aufmerksam geworden, ging es am 24.11. nach Feierabend dorthin. „Veranstaltungsort für Konzerte, … Familienfeiern“; es sollte eine solche Feier dann auch werden.
Ursprünglich las ich von GHOST und IN SOLITUDE. Draußen am Plakat stand dann auch noch INSENSE drauf. Erst mal rein und den Laden inspiziert – Echt coole Hütte. Nur das kleine Flaschenbier für Zwei-fünfzig passte nicht.
Einen Monat ist es noch hin, dann ist die Wintersonnenwende auch schon wieder vorbei und Tage werden länger.
Hier sollte aber erst mal der Abend lang werden.
Der Laden war ab Anfang an gut besucht, ich kannte jedoch nicht ein Gesicht dort.
Mit nem Glockenspiel als Intro ging es pünktlich los und die Leute machten auch sofort mit. Die Antwort kam prompt: „We are INSENSE from Oslo, Norway.“ und waren von Beginn an brutal, so Richtung Death Metal mit Hardcore. Ich kannte die Band zuvor nicht.
Hörte sich insgesamt gut an, aber nix Besonderes. Der Gesang war zu schwach. Zu wenig Resonanz. Wäre da nicht growlende Unterstützung vom Bass. Des Sängers bessere Seite: Clean Vocals.
Dann kam auch noch ein Pagan-mäßiges HEY HEY HEY rüber, was echt nicht passte und nicht hätte sein müssen.
Schnell vor Ende – nach nur zwanzig Minuten – noch Silberlinge und Shirts angepriesen und aus.
Ingesamt eher verhaltenes Interesse.
Diesmal kam das Intro mit hohem Frauengesang rüber (etwa wie ein Mädchen im Pionierlager in den 1970er Jahren – Räucherstäbchen und Co. ließen grüßen)
For You, und es ging los !
Der Sänger kam sicher grad von der Jagd in Berliner Parks und hatte nen Lux, oder Zobel, umgehängt. Gesangsmäßig kam der schon mal echt genial rüber, verstärkt durch erfolgreiche Ergänzung des Basser und des Gitarristen.
Es war ein hervorragendes Gitarrenspiel mit passender Unterstützung an den Fellen. Nur wird es schon eng, wenn die vier stehenden Musiker alle in der 1. Reihe auftreten wollen.
Matten schwingen auf der Bühne – sowie davor – ließ bei allen Beteiligten auf Gefallen schließen.
Wenn dann einer n Bierbecher auf die Bühne schmeißt, erntet er entzürnte Blicke und das Ding kommt zurück geflogen.
Rundrum engagierter Heavy Metal, fast vorgetragen wie die Hits dieser Welt.
So ging es mit Heavy Metal der anderen Art weiter.
Gehört hatte ich GHOST noch nicht, jedoch schon Etliches über sie gelesen. Hatte ja auch schon mal das Hammer of DOOM Festival auf´m Plan, wo sie letztes Jahr auftraten.
Heute: Geniales, mitreißendes Intro!
Und die Musiker kamen tatsächlich mit Maske und Kutte. Ich hätte es nicht geglaubt. Und dann dieses umgedrehte Keltenkreuz. Trage diese Dinger öfter, aber so hatte ich es noch nicht gesehen.
Orgel und Becken begannen eindrucksvoll. Ein majestätisch auftretender Sänger wurde mehr als bejubelt und Willkommen geheißen. Das Publikum machte sogleich und äußerst textsicher mit. Da konnte ich mich nur verstecken.
Die erste Reihe auf der Bühne wurde vom Gesang und der Gitarre dominiert. Der Rest drängelte sich hinten zusammen.
Chorales Wechselspiel: Zuhörer (und Mitsänger ) vs. Papa. Seine in die Höhe gestreckten, flehenden Hände gaben der Aussage der Texte dimensionierende Wirkung.
Die Übergänge zwischen den Liedern wirkten musisch wie Teufelsaustreibung.
Dann vernahm ich das Here Comes the Sun. Damit hätte ich als GHOST-Nicht-Kenner aber nicht gerechnet.
Schnell ein Bier geholt und weiterhin zu gehört und gesehen.
Die visuelle Wirkung war echt genial. Und ich Idiot hab nicht mal was zum Knipsen dabei.
Ich glaub in dem Laden gab es nicht einen Winkel, in dem die Leute von dieser – sehr erhaben vorgetragenen – Musik nicht begeistert waren.
Mit Ritual beschlossen GHOST ihr abendliches Zauberwerk – leider ohne Zugabe.
Es gab dann noch die Rotweinmesse; für mich jedoch noch´n Pils.
Die Scheibe “OPUS EPONYMOUS“ noch mitzunehmen, war für mich persönlich die Pflicht des Abends. Im Büro am nächsten Tag, ohne den Musikern zu zusehen, wirkte die Musik jedoch etwas lascher. Mehr Abstand eben. Persönlich sehe ich den Musikern auf der Bühne sehr gern zu. Bei GHOST ist das schon fast Pflicht.
Abschließend bleibt noch zu sagen:
Danke für diesen Abend! An alle – Musiker, Fans und Location!
Gruß – Öko
Quelle des Ghostlogo: http://ghost-official.com/