Freki von VARG: Ein modebewußter Musiker?

Philipp “Freki” Seiler von der Coburger Pagan Metal-Band VARG hat wieder ein Problem mit bundesdeutschen Bekleidungsvorschriften.

Vielleicht erinnert man sich noch an den “Skandal” Anfang 2010, als im Weltnetz ein Foto auftauchte auf dem Freki ein ABSURD-Hemd getragen hat?

Nachdem Plattenvertrag und Festivalauftritte auf einmal auf der Kippe standen, trat Freki die Flucht nach vorne an und wurde zum lautstarken “Kämpfer” gegen jene angeblich “rechten Umtriebe” in der Metal-Szene, die er aber zuvor noch gebiliigt und nach Aussage von Zeitzeugen sogar tatkräftig gefördert haben soll. Sein pathetisch beschworener “Sinneswandel” ging so weit, dass er seitdem sogar selbsterklärte “Antifaschisten” als Security-Kräfte für sein Wolfszeit-Festival anstellt.

Da muß es doch als kleine aber feine Ironie erscheinen, dass sich diese sog. “Antifa” auch für einen virtuellen Einbruch in die Datenbank des Online-Versandhandels der Textilmarke Thor Steinar im Jahr 2009 verantwortlich erklärt hat.

Denn unter den damals gestohlenen und veröffentlichten Datensätzen, die ganz aktuell im Zuge der “Operation Blitzkrieg”-Kampagne von der Plattform “nazi-leaks” erneut zugänglich gemacht werden, befinden sich auch die Namen und Email-Adressen von angeblichen Thor Steinar-Kunden. Und siehe da: Philipp Seiler, mit seiner Email-Adresse “varg-info@gmx.de“, befindet sich ebenfalls darunter!

Daraus kann man zwar nicht schlußfolgern, dass er tatsächlich die Kleidung der Marke Thor Steinar, welche nicht nur in “antifaschistischen Kreisen” als “rechte Modemarke” angesehen wird, gekauft und auch getragen hat. Es wäre auch nicht richtig, vom eventuellen Kauf der Thor Steinar-Artikel auf die Gesinnung des Käufers zu schlußfolgern und Freki damit ein “rechtes Weltbild” zu unterstellen.

Allenfalls könnte man, sollte Freki tatsächlich ein Kunde von Thor Steinar gewesen sein, vermuten, dass der junge Musiker eben modebewußt ist und sich nicht nur die plakativ “heidnischen” T-Shirts seiner eigenen Band anziehen möchte.

Aber sich darüber amüsieren, dass Philipp S. jetzt zum wiederholten Mal in Zusammenhang mit Kleidung, die “rechtsextrem konnotiert” sein soll, aufgefallen ist – das wird man ohne weiteres können.

Interessierte können die “nazi leaks”-Plattform über eine Suchmaschine im Weltnetz finden, und dort die angeblichen Kundendaten von Thor Steinar einsehen. Aus Datenschutzgründen werden wir diese Seite nicht verlinken.

 

[Quelle: Ablaze Magazin]