Archive for Februar, 2010

Philipp “Freki” Seiler: Auf Badelatschen ins Abseits?

Langsam aber sicher erfolgt im “Mainstream” der deutschen Metal-Szene die Distanzierung von Philipp “Freki” S. und seiner Band VARG. Oftmals bemerkt man es nur beim genauen Hinsehen, denn bis auf wenige Ausnahmen wird öffentlich nicht darüber gesprochen.

Das Legacy-Magazin hat sich wortreich von S. distanziert. Vom Ragnarök-Festival hat man ihn ausgeladen. Sein Interview mit dem RockHard wurde nicht abgedruckt. Der Vertrieb Twilight Mailorder führt VARG nicht mehr im Sortiment. Und auch das große Label Nuclear Blast Records, welches noch vor weniger als einem halben Jahr den Vertragsabschluss mit VARG verkündete, hat alle Veröffentlichungen und Fanartikel von VARG aus dem Sortiment genommen.

Hinsichtlich des erwähnten Vertragsabschlusses mit Nuclear Blast, der kurz darauf ohne Angabe von Gründen (seitens des Labels) annulliert worden ist, gab es in den letzten Monaten einige offene Fragen. Mittlerweile hat sich ein Mitglied von VARG, der Bassist Timo “Managarm”, im Interview mit dem österreichischen Webzine Stormbringer zu alledem geäußert: “Die Geschichte mit Nuclear Blast war in der Tat etwas verwirrend – auch für uns. Anfänglich zeigten sich beiden Seiten äußerst euphorisch und der Vorvertrag wurde bereits am 26.10.2009 unterschrieben. Der richtige Vertrag umfasste dann 15 Seiten, einige Zusätze und wurde von keiner Partei unterschrieben. Ungefähr einen Monat später wurde uns der Vorvertrag dann mit dem Zusatz „annulliert“ zugesandt. Mit Sicherheit hat das etwas mit dem Ruf zu tun, mit dem wir momentan zu kämpfen haben und über den beim ersten Treffen in Donzdorf auch gesprochen wurde. Warum das so urplötzlich zum Problem wurde, wissen wir selbst nicht.”

Der “Ruf” – also nichts anderes als die Verstrickungen von Philipp S. am “rechten Rand” des Black und Pagan Metal – von VARG war also schon “beim ersten Treffen in Donzdorf” ein Thema. Sicherlich wird S. sich damals geäußert, und die Vorhaltungen dementiert, haben. Als ebenso sicher kann gelten, dass die Recherchen von Nuclear Blast zu Ergebnissen geführt haben, welche die Erklärungen von S. als unwahr darstellen. Da niemand gerne angelogen wird, und gleich gar nicht in einer angehenden Geschäftsbeziehung, war die Aufkündigung des Vertrags eine logische Konsequenz.

Mit seiner Reaktion auf diesen Schritt von Nuclear Blast, hat Philipp S. auch deutlich gezeigt, dass man ihm nicht glauben kann bzw. er dazu neigt, die Unwahrheit (er würde es bestimmt als “Notlüge” bezeichnen) zu sagen. Denn Ende 2009 schreibt Philipp S. über den aufgelösten Vertrag zwischen VARG und Nuclear Blast: “Eigentlich schien alles in trockenen Tüchern zu sein, die Band VARG war erstaunt über die Offenheit von Nuclear Blast und sie begeistert vom neuen Album “Blutaar”, doch in letzter Instanz gab es ein paar Punkte in denen Band und Label sich nicht einig wurden. VARG und Nuclear Blast gehen somit getrennte Wege da beide Parteien ihren Grundgedanken von Musik, Vermarktung und Inhalten nicht ohne Abstriche vereinen konnten. VARG Badelatschen wird es also nicht geben.”

Warum hat Philipp S. nicht die Gelegenheit genutzt, um von sich aus “reinen Tisch” zu machen? Er hätte sich zu seinen Kontakten und Aktivitäten am “rechten Rand” bekennen können, um mit einer ehrlichen Stellungnahme einen weiteren Schaden von seiner Band abzuwenden.

Stattdessen hat er die Fans von VARG belogen und darauf gehofft, seine Vita erfolgreich verschleiern zu können. Zur selben Zeit hat er eine Aktion “VARG gegen Nazis” gestartet, damit er in der Außenwahrnehmung als “Antifaschist” dasteht.

Niemand kauft ihm jetzt noch ab, dass er aus ehrlicher Überzeugung “gegen rechts” eingestellt sei. Da hilft es auch nichts, wenn er von der Bühne herab irgendwelche Kommentare “gegen rechts” abgibt, wie es wohl auf dem Winterfire-Festival passiert sein soll: “Durch ihren im Vorfeld stark umstrittenen Auftritt auf dem Winterfire Festival dürfte die band Varg allen Zweiflern durch ihre eindeutigen statements auf der Bühne klar gemacht haben, welche Einstellung innerhalb der band zu dem Thema Rechtsradikalismus vorherrscht. Nazis fuck off ! Die nicht enden wollende Schlange bei der Autogrammstunde der band dürfte dann wohl endgültig jeden Zweifler überzeugt haben.”

Natürlich wird kein Veranstalter, der VARG noch eine Bühne gibt, etwas anderes zur “Einstellung” der Band bzw. von Philipp S. sagen (können). Allerdings ist jedem vernünftigen Metal-Fan mittlerweile bewußt geworden, was von solchen Ansagen zu halten ist.
Ob nun mit oder ohne Badelatschen von Nuclear Blast, Philipp Seiler bewegt sich zielstrebig ins Abseits.

[Quelle: Varg - Freki - Wolfszeit]

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Bezugsquelle: Naturprodukte Vertrieb

BURZUM – Belus

Die Christen warten nun schon fast 2000 Jahre lang auf die Rückkehr ihres Messias.

Die Black Metal-Szene musste “nur” 14 Jahre auf ein neues, metallisches Album von BURZUM warten.

Die beiden reinen Ambient-Alben “Daudi Baldrs” (1997) und “Hlidskjalf” (1999) können m.E. aus diversen Gründen nicht in die Diskographie von BURZUM eingereiht werden, so dass es sich bei “Filosofem” (1996) um das letzte “echte” BURZUM-Album gehandelt hat. Danach sah es so aus, als hätte Varg das Interesse an seinem Musikprojekt verloren; aber vor seiner Haftentlassung hat er dann doch angedeutet, dass ein neues BURZUM-Album im Black Metal-Stil geplant ist.

Diese Nachricht hatte in der Black Metal-Szene die selbe Wirkung wie die Ankündigung des Papstes an die versammelte Christenheit, dass Jesus endlich seine Ankunft auf Erden dem Vatikan telegrafisch mitgeteilt hat.

Euphorie auf der einen Seite, Skepsis auf der anderen Seite. Varg konnte, davon geht man jedenfalls aus, während seiner Haftzeit doch gar keine andere Instrumente als ein Keyboard spielen und sich mitnichten “weiterentwickeln”. Oder würde er nun etwas ganz anderes machen, und wie viele seiner einstigen Black Metal-Weggefährten einen Stilbruch durchexerzieren? Zwar hat Varg erklärt, sein neues Album – welches nach einigen Irrungen und Wirrungen schließlich den Titel “Belus” erhielt – würde nicht soviel anders klingen wie seine alten Black Metal-Alben.

Aber nachdem auf Amazon erste Samples vom neuen Album hörbar waren, und jeder zumindest einen ersten Eindruck von “Belus” erhalten konnte, hätte die Überraschung beim Anhören des vollständigen Albums nicht größer sein können!

Das Intro, “Leukes Renkespill (Introduksjon)”, klingt frappierend nach “Decrepitude II” auf “Filosofem”. Nachdem das erste Riff von “Belus’ Død” erklingt wird klar: BURZUM sind zurück, und wie! “Belus’ Død” ist im Grunde genommen die metallische Variante von “Dauði Baldrs” auf dem gleichnamigen Ambient-Album. Man bekommt eine Ahnung von dem Potential welches in diesen Ambient-Alben steckt, hätte Varg sie damals nur mit Gitarre, Bass und Schlagzeug aufnehmen können. Das zweite Lied, “Glemselens Elv”, ist BURZUM in Perfektion. Fast über 12 Minuten lang, mit ganz einfachen Mitteln erschaffen, zieht es den Hörer unweigerlich in seinen Bann. Melancholie + Monotonie, das war und ist das Erfolgsrezept von BURZUM. Wobei Monotonie in diesem Fall keinesfalls langweilig ist, sondern – gemäß schamanistischer Tradition – in Form der Repetition einen Trance-gleichen Zustand induziert. Über der Endlosschleife von schleppenden Schlagzeug und Bass wiederholt sich die identische Abfolge von Riffs, welche von einer beschwörenden Stimme (Varg variiert zwischen Krächz- und Klargesang) und gelegentlichen Gitarren-Soli zu einem einzigen, emotionalen Erlebnis abgerundet werden. Ja genau, es geht bei BURZUM in erster Linie um Emotionen! Kaum eine andere Black Metal-Band, erst recht nicht heutzutage, ist in der Lage, eine vergleichbare Stimmung beim Hörer auszulösen. Man fühlt sich einsam, verloren, autistisch ganz und gar. Man geht völlig in dieser Musik auf, wenn man die Augen schließt. Das ist bereits mehr als nur Musik oder Kunst – das ist Magie! Und BURZUM entführt den Hörer auf eine Reise ins Ich, aber Varg – ganz der große Künstler und Menschenkenner – stößt niemanden in einen seelischen Abgrund. Denn er führt uns aus der Dunkelheit zurück ins Licht – so, wie es das Konzept von “Belus” (Tod und Wiedergeburt des Lichtgottes) ja auch verspricht.

Das dritte Lied, “Kaimadalthas’ Nedstigning”, ist deutlich aggressiver und erinnert an “Inn I Slottet Fra Droemmen” vom bisherigen Überalbum “Hvis Lyset Tar Oss”. Danach kommt mit “Sverddans” das kürzeste und ungewöhnlichste Lied auf dem Album, was vor allem an dem growligen Gesang von Varg liegen dürfte. Das nachfolgende Lied “Keliohesten” hat Ähnlichkeit mit “Jesu Død” von “Filosofem”. Abschließend gibt es “Morgenrøde” und “Belus’ Tilbakekomst (Konklusjon)”, die im Grunde genommen ein einziges, langes Lied darstellen. Hier entfaltet sich noch einmal die ganze Wucht der Hypnose dieser Band, man wird förmlich von der Musik absorbiert und findet ohne weiteres den eskapistischen Weg aus dem tristen und banalen Alltag in das Licht des Weißen Gottes; und die neue Welt, die seine Wiederkehr verheißt.

Die Produktion ist schlicht und angemessen. Aufgenommen wurde das Album laut Varg im legendären Grieghallen-Studio; und in der Tat wurde die musikalische Essenz, aus der sich die einzigartige Atmosphäre von bisher jeden (metallischen) BURZUM-Album gespeist hat, ganz vorzüglich konserviert. Ein klitzekleines Manko stellt das Cover mit dem neuen BURZUM-”Logo” dar; da hätte man sich doch etwas anderes erhofft. Aber BURZUM war schon immer eine durchgängig musikalische und keine visuelle Angelegenheit.

Es ist nicht zu hoch gegriffen wenn “Belus” attestiert wird, das bisher beste BURZUM-Album zu sein. Auf “Hvis Lyset Tar Oss” und “Filosofem” gab es, bedingt durch die Ambient-Stücke, keine ganzheitliche Vollendung. Diese ist mit “Belus” gelungen. Irgendein Keyboard gibt es nicht zu hören; Varg konzentriert sich ganz und gar auf die urtypischen Ingredenzien des norwegischen Black Metal. Dabei macht er seine Sache so gut, und scheinbar so spielend leicht, dass man ohne weiteres den Meister in ihm erkennt. Ohne sich auch nur anstrengen zu müssen hat Varg alle Epigonen, die seit der Zwangspause von BURZUM die Szene überflutet haben, auf ihre hinteren Plätze verwiesen. Zugleich hat er das intensivste und intuitivste Black Metal-Album seit einer halben Ewigkeit erschaffen. Varg braucht kein Kabbala-Brimborium, um den nordischen Black Metal so effektvoll wie kaum eine zweite, skandinavische Band der Gegenwart zu vertonen. Jemand hat unlängst gesagt, der wahre norwegische Black Metal sei gar nicht gestorben. Er sei zusammen mit Varg eingesperrt gewesen, und jetzt mit ihm gemeinsam zurückgekehrt. Das passt zu “Belus” in mehr als nur einer Hinsicht, und dieses Album kann vielleicht wirklich ein Wendepunkt in einer Szene, die sich ansonsten übersättigt im Kreise dreht, sein. BURZUM komprimiert den Black Metal auf das Wesentliche, das Essentielle – die Schöpfung einer Gegenrealität, durch das musikalische Malen von Visionen vor dem inneren Auge des Zuhörers. Für mich steht fest: “Belus” ist ein Kunstwerk, und Varg ist vielleicht der letzte Künstler im Black Metal. (VV)
Burzum 2010 Belus in BURZUM - Belus

[Quelle: Ablaze Magazin]

Sylvia Fuerst: “Wir haben darauf hingewiesen, dass ein großer Teil der Metal Szene sich sicherlich nicht verdummen lässt”

Wie jede andere, ist die Metal Szene gewissermaßen ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Eine kleine inmitten der großen, neben weiteren, die alle eigentlich ihre Gegensätzlichkeit dazu proklamieren wollen. Man hebt sich sicherlich in erster Linie ab, aber hinter die Kulissen geschaut, erkennt man Strukturen, wie sie nur zu typisch sind für unser Gesellschaftssystem…

… wo Tatsachen so zurechtgeschustert werden, wie sie denen am besten passen, die sich an dessen Spitze befinden. Es gibt eine bestimmte Form von Regeln und Trends, denen sich die Involvierten unterwerfen sollen und „Organe“, die sich dazu berufen sehen sie aufzustellen sowie bei Bedarf auch gern mal auf den Kopf. Dabei gilt das einfache Prinzip, dass man dort Meinungen formen und bestimmen will, wo man sich am stärksten wähnt. Eigenständig den Verstand benutzen und Hinterfragen unerwünscht!

Die Entscheidungen, die von „oben“  kommen, hat man nicht anzuzweifeln! Den Metal Fan sieht man von dort aus am liebsten als Marionette, die ihre Fäden vertrauensvoll in die Hände derer legt, die vorgeben, was selbige(r) zu denken hat. Für viele Menschen ist das der bequemste Weg. Man lässt (mit sich) machen, passt sich an, läuft mit, stimmt öffentlich zu und wagt höchstens in vertrauter Runde zu äußern, was man wirklich glaubt, wo man Unrecht erkannt hat und womit man persönlich nicht einverstanden ist. Es ist verdammt traurig, was sich in einer Szene abspielt, die doch unabhängig sein will, wie der Einzelne um seine Selbstbestimmung gebracht werden soll, damit die Meinungsmacher den Weg frei haben an Umständen zu drehen!

Diese regeln damit doch nur den Markt, indem sie z.B. den einen Bands Wege ebnen und anderen dort mehr Steine hinlegen. Es fällt nicht nur auf, dass einem dabei jedes Mittel zum höher stapeln recht ist sondern auch jedes zum Beseitigen diverser „Unebenheiten“. Wer musikalisch das Potenzial hat weit nach oben zu kommen oder weit nach oben gekommen ist, erhält die vollste Unterstützung. Vermarktungstechnisch weniger versprechende Acts, jedoch auch im Untergrund bekanntere mit qualitativ höherwertigerem Schaffen, soll der Metal Hörer bei der kleinsten Provokation oder Miss-Interpretation schnell boykottieren! Dem geht die große Metal Presse mit Gutmenschen-Beispiel voran und lässt diejenigen nicht mehr zu Wort kommen nachdem man den Zeigefinger erhob!

Eine unpolitische Gruppe, wie IMPALED NAZARENE erhielt beispielsweise 2006 keinerlei Gelegenheit sich zu den Vorwürfen der ANTIFA zu äußern als ihre Tour wegen den Hirngespinsten dieser Leute abgesagt werden musste! Ihnen wurden von sämtlichen größeren deutschen Metal Magazinen Interviews und Stellungnahmen verweigert! Sie hatten doch nur das Bedürfnis die Dinge klarzustellen, genauso wie andere Bands es behaupten zu haben, die man sich dagegen später bereitwillig aussprechen lässt! Man macht hier offensichtlich einen Unterschied. Man hat offenbar bei der „Mülltrennung“ beachtet, dass ein paar davon recycelbar sein könnten. Es sind in letzter Zeit in der Metal Szene Dinge passiert, die sich ins Unfassbare steigerten. Wir sehen uns veranlasst immer wieder darüber zu berichten, auch wenn dies den großen Magazinen gar nicht zu gefallen scheint. Sie sind stets die ersten, die sich gegen jede Art von „NS“- Tendenz in der Black- und Pagan Metal Szene aussprechen, die eine ANTIFA „aufgedeckt“ haben will und zum Boykott der jeweiligen Gruppen aufrufen, da man das als großes und größeres Magazin nun einmal so macht, um nicht selbst in Verruf zu geraten, denn das würde geringere Verkaufszahlen nach sich ziehen. Objektivität kann man sich im wahrsten Sinne des Wortes nicht leisten.

Dies gilt nun auch für Szene-Emporkömmlinge mit größeren Plattenverträgen, bei denen die Verkaufszahlen stimmen müssen. Hier kann man nicht mit Boykott kommen! Sonst würden wohl möglich wichtige Beziehungen angekratzt werden. Hier muss eine Hand sorgfältig die andere waschen. Hat ein großes Label eine Band unter Vertrag genommen oder beabsichtigt dies zu tun, ist selbst jedes Gerücht, mag dort mehr oder weniger dran sein, störend. Umso mehr eine „unsaubere“ Vergangenheit. Man führe sich einfach mal vor Augen, dass es Bands gibt, bei denen Verdacht und Unterstellung zum „Schuldspruch“ reichten während bei anderen die Einstellung offensichtlich war und zum Image gehörte. Dass es Musiker gibt, die abgestempelt worden sind ohne sich zum Thema äußern zu dürfen, auf der anderen Seite jedoch die „Geläuterten“, alle möglichen reinwaschenden Ausreden zum Besten geben durften, weil es musikgeschäftsmäßig nun höher hinaus gehen sollte! Fans, die sich Gedanken machen, sind natürlich wieder unerwünscht. Genauso die Underground Musikpresse, die diese Denkanstöße gibt.

Die Reaktionen der „Großen“ im Metal- Geschäft auf einen Rundbrief, den Vic Vicious und ich in Umlauf brachten, worin es um den aktuellen Fall VARG geht, haben noch einmal unter Beweis gestellt, wie unangenehm die Aufdeckung diverser Methoden jenen Damen und Herren ist. Dabei haben wir nur dieses falsche Spiel kritisiert und darauf hingewiesen, dass ein großer Teil der Metal Szene sich sicherlich nicht verdummen lässt. Wenn man es sich zur Aufgabe gemacht hat Bands aufgrund diverser Hintergründe auszusortieren, man dann aber beobachten kann, wie einige von jenen später „wiederverwertet“ werden, fragt sich der Metal Hörer natürlich was das soll. Für wen sowieso nur die Musik zählt, wird sich persönlich nicht allzu sehr für die ideologische Vergangenheit und Gegenwart gewisser Gruppen interessieren. Aber die Szene hat auch gelernt, dass es sehr wohl auf das Image ankommt oder das, was die große Musikpresse bei einigen daraus macht. Dieses Zurechtbiegen desselben aufgrund von größeren Plattendeals, im Besonderen das inszenierte zu Kreuze kriechen gewisser Musiker ist doch nicht nur recht unglaubwürdig, sondern schon an der Grenze zum Peinlichen.

Weil wir das Thema Doppelmoral im ABLAZE bei jedem aktuellen Ereignis neu aufgreifen, sind die großen bunten Metal Blätter gar nicht  gut auf uns zu sprechen und versuchen uns als ohnehin durch und durch rechtes Magazin hinzustellen, welches man auch nicht weiter ernst nehmen kann. Dadurch lassen wir uns natürlich nicht mundtot machen. Ganz im Gegenteil, da es uns bestätigt beim diesem Thema genau richtig zu liegen. (SF)

[Quelle: Ablaze Magazin]

Philipp “Freki” Seiler: Ist der Wolf zum Abschuss freigegeben?

Vargleserbrief-228x300 in Philipp Freki Seiler: Ist der Wolf zum Abschuss freigegeben?Erst sah es so aus, als ob sich Philipp “Freki” S. von VARG auf die Unterstützung der einflußreichen “Metalbrüder” aus den Redaktionen der deutschen Metal-Magazine verlassen kann, nachdem seine Kontakte und Aktivitäten am “rechten Rand” der Metal-Szene im Januar publik gemacht wurden.

Die Vorwürfe an seine Adresse, geäußert zum Beispiel in den Foren von RockHard und Metal Hammer, wurden als “Hetze” und als “Verleumdung” zurückgewiesen. Um die weitere Debatte um S. zu stoppen, wurden die entsprechenden Themen kurzerhand geschlossen oder gelöscht. Auch die Veranstalter von Wacken und vom PartySan Open Air haben die Vorwürfe nicht ernst genommen.

Am 25.01. bzw. am 27.01. wurde sowohl vom Wacken als auch vom PartySan eine Stellungnahme/Entscheidung hinsichtlich des geplanten Auftritts von VARG, unter Beteiligung von Philipp S., auf beiden Festivals angekündigt. Auf eine entsprechende Erklärung wartet man nach wie vor!

Dafür hat S. im Forum seines Wolfszeit-Festivals verkündet:
“Um Diskussionen Mutmaßungen usw vorzubeugen:
Es kommt ein großes Rock Hard Interview das keine Fragen offen lassen wird. Bitte wartet das ab und fragt mich dann falls ihr noch etwas wissen möchtet.
Danke!”

In der Zwischenzeit distanzierten sich sowohl das Ragnarök-Festival (VARG dürfen nur ohne “Freki” auftreten) als auch das Legacy von Philipp S.; letztere veröffentlichten einen umfangreichen Artikel und erklärten:

“Nun geht ihm der Arsch auf Grundeis. Er hat sich beim Schwindeln erwischen lassen, er hat seine Fans enttäuscht und seine Band kompromittiert. Diese Suppe will aus unserer Redaktion keiner für ihn auslöffeln, indem er seinen Namen unter ein „kritisches Interview“ mit VARG setzt. Mit dieser Meinung stehen wir nicht allein, und wollen damit allen den Rücken stärken, die sich im Moment nicht trauen, die Angelegenheit so anzufassen, wie es sich vernünftiger- und verantwortungsvollerweise gehört.”

Mit Spannung wurde das angekündigte Interview mit Philipp S. im RockHard erwartet. Dieses Interview existiert tatsächlich, denn im o.g. Artikel des Legacy wurde darauf Bezug genommen: “Dabei ist längst ohne Belang, ob wirklich alles der Wahrheit entspricht, was Freki vorgeworfen wird, denn alles, was er in einem Interview mit den Kollegen vom Rock Hard einräumt, bewegt sich mit den übrigen im Raum stehenden Vorwürfen auf der mehr oder weniger gleichen Ebene.”

Die aktuelle Ausgabe des RockHard ist jetzt erschienen. Ohne Interview mit Philipp S./VARG. Stattdessen wurde seine Stellungnahme, die bereits im Forum des RockHard veröffentlicht wurde, als Leserbrief abgedruckt. Eine andere Erwähnung der “causa VARG” gibt es nicht.

Überraschen darf das nicht. Redaktionsintern wird man wohl zu der Überzeugung gekommen sein, dass es keine hundertprozentige Sicherheit dafür gibt, dass dieses Interview wirklich einen Schlußstrich unter die Affäre um Philipp S. ziehen kann. Wer kann dafür garantieren das nicht noch mehr Details aus den Machenschaften von S. bekannt werden, die seine Aussagen in dem Interview schließlich konterkarieren?

Also hat man seine Stellungnahme als Leserbrief abgedruckt. Unkommentiert. Ein Leserbrief muss mit der Meinung der Redaktion nicht identisch sein. Auf diese Weise rückt man von Philipp S. ab, jedoch ohne den kalkulierten Knallfeffekt des o.g. Legacy-Artikels. Denn die weitere Vorgehensweise in der “causa VARG” wird man sicherlich von den Reaktionen der Leser, auf diesen Leserbrief, abhängig machen wollen. Erst wenn sich ein Trend abzeichnet, entweder in Form von Desinteresse und Ignoranz oder durch Verurteilungen und Boykottaufrufe, wird die Redaktion des RockHard wohl darüber entscheiden, wie man sich in Zukunft gegenüber Philipp S. verhalten will.

Jedoch kann schon soviel gesagt werden, dass die Tage des “Freki” gezählt zu sein scheinen. Abgesehen von dem VARG-Label Noise Art/Rock The Nation gibt es bislang niemanden aus dem Kreis der “Metalbrüder”, der sich ganz vorbehaltlos zu Philipp S. und VARG bekennen will. Obwohl es am Anfang den Anschein hatte, als würde S. auf die Unterstützung seiner Geschäftspartner und Gönner zählen können, hat sich diese, seine Hoffnung am Ende doch nicht erfüllt.

Das alles (er)klärende Interview mit dem RockHard, welches doch nicht abgedruckt worden ist, legt den Verdacht nahe: Der Wolf ist zum Abschuss freigegeben.

[Quelle: VARG - FREKI - WOLFSZEIT]

Anmerkung: Auch bei diesem offenen Brief, versucht Philipp Seiler aka Freki sich mit vielen Lügen rauszureden. Auf einmal sind es die bösen Nazis. Er erwähnt aber nicht, weshalb er noch vor wenigen Wochen (Januar 2010) mit seiner Band VARG in einem Club der rechten Szene zur “Berliner Schlachtnacht” aufgerufen hat. Er hatte damals längst seine Distanzierungskampagne begonnen und war dennoch weiterhin aktiv am rechten Rand. Oder als er vor gerade mal einem halben Jahr als Veranstalter eines NSBM Konzertes auftrat, auch dies wird bewußt im offenen Brief verschiegen, weil dies alles entgegen seinen Aussagen steht.

Es verwundert zudem das immer so getan wird als wäre nur Philipp Seiler das Proble der Band VARG. Nach mehreren Zeigenaussagen, scheinen auch die anderen Bandmitglieder eine rechtsextreme Gesinnung haben und gerne privat Rechtsrock Bands hören. Auch hatte man im Proberaum NPD Plakate, laut einer Aussage aus dem Umfeld der Band.

Nuclear Blast: VARG wird nicht verkauft

Nuclearblast in Nuclear Blast: VARG wird nicht verkauftNuclear Blast bleibt konsequent in Sachen Rechtsextremismus.
Nachdem Sie den Plattenvertrag mit der Coburger Viking Metal Band VARG wegen rechtsextremen Umtrieben platzen liesen, bleiben Sie konsequent und vertreiben auch in ihrem Nuclear Blast Online Shop keinerlei Artikel dieser äußerst zweifelhaften Band.

Während Versandhändler wie EMP aus Gründen des Profits keine Skrupel kennen und sogar exclusive T-Shirts der rechtsgerichteten Band VARG vertreiben, bleibt Nuclear Blast standhaft.

Einzig das Ragnarök Festival hat wenigstens teilweise eingesehen das man derartige Umtriebe nicht dulden kann und hat zumindestens den Band-Boss “Freki” der Band VARG vom Festival ausgeladen. Der Rest der Band, darf jeoch auftreten, obwohl diesen ebenso rechtsextremes Gedankengut nachgesagt wird.

Es bleibt spannend ob das weltgrößte Metal Festival, das Wacken Open Air, tatsächlich diese äußerst umstrittende Band auftreten läßt.

Equilibrium – Sänger und Drummer raus?

Laut Metalstorm.ee sollen sich die deutschen Pagan Metaller EQUILIBRIUM von ihrem Sänger Helge Stang sowie Drummer Manuel Di Camillo getrennt haben. Dies soll durch die Veranstalter des WInterfire Festivals bekannt geworden sein, bei dem die Band am kommenden Wochenende hätte spielen sollen.

Von Bandseite ist dies bislang nicht offiziell bestätigt worden; folgendes Statement wurde aber veröffentlicht:

“Wir bedauern, Euch mitteilen zu müssen, dass wir unseren Auftritt beim Winterfire Festival wegen interner Neustrukturierungen absagen müsen. Wir bedauern diesen Umstand zutiefst und hoffen auf Euer Verständnis. Natürlich werden wir Euch so schnell wie möglich über die Zukunft von EQUILIBRIUM informieren.”

[Quelle: Metalnews.de]

Philipp “Freki” Seiler: “Erst kommt das Fressen, dann die Moral!?”

Philipp “Freki” Seiler von VARG kann sich nicht beklagen. Zwar steht er gerade im Mittelpunkt einer heftigen, verbalen Auseinandersetzung um Opportunismus, Scheinheiligkeit und Heuchelei beim Umgang mit “rechten Tendenzen” im Black und Pagan Metal. Vom Ragnarök-Festival hat man ihn sogar ausgeladen. Aber dem kommerziellen Erfolg von “Blutaar”, dem neuen Album von VARG, tut das keinen Abbruch. In den Webcharts des EMP-Versandhandels steht das Album auf Platz 4 der bestverkauften Tonträger, und bei den “Death & Black Metal Bestsellern” von Amazon hat man es immerhin auf Platz 11 geschafft.

Seiler darf wohl berechtigterweise davon ausgehen, dass der jüngste Wirbel um seine Band VARG für einen nicht unerheblichen Aufmerksamkeitsbonus für “Blutaar” gesorgt hat. Zeitgenossen mit einem ausgeprägten Hang für Verschwörungstheorien werden sogar vermuten, dass Seiler diesen ganzen virtuellen Rummel geplant und inszeniert hat. Das wird zwar nicht der Fall gewesen sein, aber er scheint am Ende tatsächlich davon profitieren zu können.

Rufen wir uns doch noch einmal ins Gedächtnis zurück, was Philipp Seiler alles vorgeworfen und von ihm weitgehend eingeräumt worden ist:

* private Kontakte & Geschäftsbeziehungen an den “rechten Rand” des Black Metal
* eigene Aktivitäten, in Form von Konzertauftritten und -veranstaltungen, am “rechten Rand” des Black Metal

Man muss überhaupt kein “Nazi” sein, um hierzulande zum Paria gemacht zu werden. Verbindungen an den “rechten Rand” reichen als Fallstrick für die eigene Karriere; sei es im Beruf, in der Politik, oder im Showgeschäft. Man stelle sich nur einmal vor, Philipp Seiler wäre zum Beispiel ein junger, aufstrebender Politiker bei der Jungen Union gewesen und er hätte zur selben Zeit Verbindungen zur NPD gepflegt – würde man ihn dann weiterhin für den Bayrischen Landtag kandidieren lassen?

Oder, um näher an der Wirklichkeit des Philipp Seiler zu bleiben, seine langjährigen Kontakte und Aktivitäten am “rechten Rand” des Black Metal wären nicht erst 2010, sondern bereits 2008, publik gemacht worden. Glaubt man wirklich, dass ein Götz Kühnemund und ein Wolf-Rüdiger Mühlmann sich zu diesem Zeitpunkt dafür hergegeben hätten, um die Band VARG vor dem Absturz in den “braunen Sumpf” zu retten?

Was ist 2010 anders als 2008? Die Vorwürfe gegen Philipp Seiler sind heute so aktuell wie damals. Aber der Umgang damit ist heute ein ganz anderer. Und um das zu verstehen, wird man einfach einen Blick auf die Verkaufszahlen von “Blutaar” werfen müssen. 2008 war VARG nur eine von vielen Bands aus dem deutschen Pagan Metal-Untergrund, und dabei noch nicht einmal eine der Besten. Aber 2010 kann diese Band aus dem Stand heraus mehrere tausend Exemplare ihrer aktuellen CD verkaufen, und hat Tickets für die größten Metal-Festivals in Deutschland in der Tasche. Mit und an VARG kann Geld verdient werden. Das ist der springende Punkt!

Man muss schon ziemlich naiv sein, um zum Beispiel die Redaktion des RockHard für unbefleckte Metal-Idealisten, denen es nur um die Musik und das darin angeblich verkörperte Lebensgefühl (der “Metal-Spirit”) geht, zu halten. Natürlich sind diese Damen und Herren auch ganz pragmatische Geschäftsleute. Zum Beispiel arbeitet Wolf-Rüdiger Mühlmann für die Werbeagentur Sure Shot Worx in Hamburg: “Was haben Magazine wie Terrorizer (England), Aardschock (Holland), Close Up (Schweden), Spin (Norwegen) Metal Hammer Griechenland oder Metal Hammer Italien gemeinsam? Sie alle stehen mit uns in engem Kontakt. Wie weitere 400 Medien auch. SURE SHOT WORX arbeitet auch hier als organisatorisches Bindeglied zwischen Label, Künstler und Journalisten.” Wie es der Zufall so will, schreibt Wolf-Rüdiger Mühlmann auch für den RockHard. Ganz bestimmt ist er dabei besonders neutral und objektiv, wenn es um solche Bands, denen er mit seiner Firma die beste Publicity verschaffen will, geht…

Wenn man sich in der RockHard-Redaktion überlegt: “Was haben wir davon, wenn VARG als Nazi-Band gebrandmarkt sind?”, dann ist die Antwort doch ganz einfach: Gar nichts! Wäre “Blutaar” auf einmal flächendeckend boykottiert worden, dann hätten sich dadurch enorme finanzielle Konsequenzen für das Label Noise Art/Rock the Nation ergeben. Denn die Investitionen in diese Veröffentlichung , wozu zum Beispiel auch die beträchtlichen finanziellen Aufwendungen für Werbung gehört, könnten nicht amortisiert werden. Aber es darf wohl vermutet werden, dass auch Noise Art ihre Werbung nicht per Vorkasse bezahlen, sondern diese auf Rechnung mit einem Zahlungsziel von mindestens 30 Tagen gekauft hat. Keine Verkäufe = keine Einnahmen = keine bezahlten Rechnungen. So einfach!

Das Interesse daran, Philipp Seiler und seine Band VARG vor dem Boykott zu bewahren, hat absolut nichts damit zu tun ob man ihm glaubt oder nicht; oder wie man privat über ihn denkt und urteilt. Es geht in erster Linie um Geschäftsinteressen, und sekundär natürlich auch um das Vermeiden eines Gesichtsverlusts. Da man sich nun einmal auf den Standpunkt festgelegt hat, dass Philipp Seiler und VARG trotz o.g. Vorwürfe “resozialisierbar” sind, muss man diese Linie auch einigermaßen konsequent verfolgen.

Die Moral, von der auch in der Metal-Szene gerne geredet oder sogar gepredigt wird, endet immer dann, wenn eigene, als vital empfundene Interessen tangiert sind. Und wie sollte es in einer kapitalistischen Gesellschaftsordnung auch anders sein, diese Interessen definieren sich eben auch in Verkaufszahlen und Werbeeinnahmen. Wenn eine Metal-Band genügend Substanz angereichert hat, um mit ihrer Gravitation zahlreiche Fans und Käufer an sich zu binden, dann stellt sich die Frage nach einem Boykott, mit dem man sich selbst von der Teilhabe an dem Wirtschaftskreislauf, der sich um so eine Band herum entwickelt, ausschließt, doch gar nicht mehr.

Das beste Beispiel ist nach wie vor BURZUM. Eine Band bzw. ein Projekt, dessen Protagonist ein verurteilter Mörder, Brandstifter; und ein bekennender Rassist, Antisemit, und Nationalsozialist ist. Aber BURZUM ist auch eine Band, die Verkaufszahlen aufweist von denen selbst Philipp Seiler nur träumen kann. Das neue Album “Belus” wird über das renommierte britische Label Plastic Head veröffentlicht und vermarktet, und wirklich jeder Metaller auf diesem Planeten wird es sich zumindest anhören, wenn nicht sogar kaufen, wollen. Nachdem auch im RockHard immer wieder über BURZUM berichtet wird, sollte es doch mit dem Teufel zugehen, wenn “Belus” dort nicht wenigstens eine Rezension (die man sich, wie das in solchen Kreisen üblich ist, auch bezahlen lässt) erhält.

Philipp Seiler kann erleichtert aufatmen. Mit dem vorliegenden Verkaufserfolg von “Blutaar” hat er das beste und überzeugendste Argument geliefert, warum der weiteren Karriere von VARG kein Abbruch getan werden darf. Die Metalbrüder sind keine Idealisten. Sie werden nicht auf ein Stück, so winzig es auch sein mag, vom großen Kuchen verzichten. Denn erst kommt das Fressen, dann die Moral.

[Quelle: Varg Freki Wolfszeit]

Wacken kurz vor dem Ausverkauf

Wacken2010 in Wacken kurz vor dem Ausverkauf

Wacken Open Air 2010 bald ausverkauft?

Der Veranstalter meldet den baldigen Ausverkauf des weltweit größten Festivals für Heavy Metal:

Die Hammerparty wird garantiert wieder unter ausverkauftem Himmel statt finden.

Wer noch nicht zugeschlagen hat, sollte sich beeilen!

Letzte Tickets erhältlich bei:

www.metaltix.com

Ragnarök Festival 2010: Nazis müssen leider draussen bleiben

Wie das Twilight Vertrieb Magazin gestern bereits berichtet hatte, darf Philipp Seiler aka Freki (VARG) nicht auf dem Ragnarök Festival auftreten. Da sich das Augenmerk bisher in erster Linie auf den Band-Boss Philipp Seiler richtet und man nicht die ganze Band abstrafen möchte, betrifft der Boykott nur die Person Philipp Seiler persönlich.

Varg darf also auf dem Raganrök Festival spielen, jedoch ohne Ihren Frontmann!

Der Veranstalter schreibt hierzu folgendes:

Varg ohne Freki beim Ragnarök
Die Band Varg wird aufgrund der uns bekannten Sachlage und unserer eigenen Einschätzung beim Ragnarök Festival 2010 ohne Freki auftreten.

Liebe Freunde des Ragnarök-Festivals,

wie einige von euch wahrscheinlich mitbekommen haben, gab es in den vergangenen Tagen Beschuldigungen, Diskussionen und Enthüllungen um Philipp S., der unter dem Pseudonym „Freki“ als Gitarrist und Sänger bei der Coburger Band Varg tätig ist. In Folge dessen und basierend auf unseren eigenen Grundsätzen, die wir aktiv vertreten, sowie einem im Gegensatz zu den Sommerfestivals recht nahen Termin, sehen wir uns gezwungen zu handeln. Nach umfangreicher interner Beratung, Prüfung von vorliegenden Fakten und gründlicher Recherche, haben wir den Beschluss gefasst, dass Varg beim Ragnarök Festival ohne Freki auftreten werden.

Dies begründet sich darin, dass wir ein solches Verhalten und solche Vorkommnisse keineswegs tolerieren können, es sich aber nach unserem derzeitigen Kenntnisstand um das Fehlverhalten einer Einzelpersonen handelt. Wir möchten dafür allerdings weder die Fans der Band, noch Varg selbst, denen nichts anzulasten ist, strafen.

Wer sich für die Hintergründe interessiert und sich zu dieser Thematik eine eigene Meinung bilden möchte, sei auf einen aktuellen Artikel des Legacy Magazins verwiesen, den ihr HIER findet. Ebenfalls wird hierzu in der kommenden Ausgabe der Rock Hard ein Interview mit Philipp, der auf dem MySpace-Blog der Band Varg ein Statement veröffentlicht hat, zu lesen sein.

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